Anerkennung: Krankenpfleger

Vorbereitung Kenntnisprüfung Pflege: Neue Kurse starten

Gesundheits- und Krankenpflege

Erfolgreiche Absolventin des Programms IQuaMed: Anerkennung als Gesundheits- und Krankenpflegerin erreicht

Gemeinsam mit der Katholischen Schule für Pflegeberufe Essen (KKS) startet das mibeg-Institut fortlaufend Kurse. Die sechsmonatigen Seminare bereiten in Theorie und Praxis auf die Kenntnisprüfung vor, die zum Ende des Seminars unter dem Vorsitz des Landesprüfungsamtes abgelegt wird. Das Ziel des Seminars ist die bestmögliche Vorbereitung auf die Kenntnisprüfung Pflege und die Vorbereitung auf die Ausübung des Berufs als Pflegefachfrau oder Pflegefachmann.

Die KKS und das mibeg-Institut bieten allen Interessenten ein herzliches Willkommen. Die Pflegepädagogen der KKS Essen verfügen über viel Erfahrung bei der Integration der aus dem Ausland kommenden Kolleginnen und Kollegen und haben an der Entwicklung und erfolgreichen Etablierung des Seminars von Beginn an mitgewirkt.

Das Praxisseminar Pflege mit integrierter Kenntnisprüfung startet mehrmals pro Jahr. Interessenten können sich beim mibeg-Institut bewerben.

Folgende Bewerbungsunterlagen werden benötigt:

  • Aktueller, vollständiger und chronologischer Lebenslauf
  • Nachweis einer abgeschlossenen Berufsausbildung oder eines Studiums im Bereich Pflege im Herkunftsland
  • Bescheid der Bezirksregierung, dass Sie den Antrag auf Anerkennung als Gesundheits- und Krankenpflegerin oder -pfleger gestellt haben, Feststellungsbescheid
  • ggf. Arbeitszeugnisse
  • Zertifikat über deutsche Sprachkenntnisse Level B2 eines anerkannten Sprachprüfungsinstituts (Goethe, TELC), ggf. Einzelgespräch vor Seminarbeginn im mibeg-Institut

Wir laden herzlich zur Teilnahme ein.

Kleine Verfahrensverbesserung bei der Anerkennung: Eingangsbestätigung durch die Bezirksregierung

Postkarte Eingangsbestätigung BezirksregierungEine kleine, aber wichtige Verbesserung hat die Bezirksregierung eingeführt für alle, die, aus dem Ausland kommend, einen Antrag auf Anerkennung stellen.

Zur Antragsstellung sind eine Reihe von Unterlagen wichtig, damit eine Gleichwertigkeitsprüfung für den angestrebten Referenzberuf vorgenommen werden kann. Für viele Interessenten ist es wichtig, über den Eingang der Unterlagen eine Bestätigung zu erhalten. Hier hat nun die Bezirksregierung ein einfaches und praktikables Verfahren eingeführt, das für Antragsteller wie für Antragsbearbeiter eine Erleichterung darstellt.

Auf der Seite der Bezirksregierung befindet sich ein Postkartenvordruck, der ausgeschnitten werden kann und den Sie über diesen Link finden können. Dann sollte er auf dickes Papier im Postkartenformat geklebt und ausgefüllt werden. Diese Postkarte muss mit der eigenen Anschrift ausgefüllt und freigemacht werden. »Freimachen« heißt im Postbereich, eine Postkarte zu frankieren bzw. eine passende Briefmarke aufzukleben. Das Porto für Postkarten beträgt derzeit 0,45 €.

Ist also der Antrag bei der Bezirksregierung eingegangen und liegt eine ausgefüllte und frankierte Postkarte bei, erhalten die Antragsteller sofort die für sie wichtige Eingangsbestätigung.

Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) berät im mibeg-Institut Medizin

Rita Möbus und Friederike Meyer-Belitz (2. und 3. von rechts), ZAV, im mibeg-Institut Medizin

Rita Möbus und Friederike Meyer-Belitz (2. und 3. von rechts), ZAV, im mibeg-Institut Medizin

Die Arbeitsvermittlungsexpertinnen Friederike Meyer-Belitz von der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) NRW und Rita Möbus von der ZAV Berlin-Brandenburg, die für den internationalen Personalservice tätig sind, waren heute im mibeg-Institut Medizin zu Gast und haben aus dem Ausland kommende Gesundheitsfachkräfte beraten, die sich auf eine Tätigkeit in Deutschland vorbereiten.

Darüber hinaus blieb noch etwas Zeit für einen kollegialen Austausch mit den Bildungssexperten des mibeg-Instituts Medizin. Insbesondere die Vernetzung zwischen aus dem Ausland kommenden Interessent/innen und Arbeitgebern sowie die für eine Anerkennung notwendigen Qualifizierungen waren Themen des fachlichen Austauschs.

Erfolgreiche Integration ausländischer Pflegefachkräfte: Beispiel Universitätsklinikum Tübingen

»Qualität Leben«, die Zeitschrift des Verbands der Universitätsklinika Deutschlands VUD berichtet über ein erfolgreiches Integrationsprojekt ausländischer Pflegekräfte in Baden-Württemberg. Die Universitätskliniken Tübingen engagieren sich mit bei der Integration ihrer aus dem Ausland kommenden Kolleginnen und Kollegen. Weiterlesen

Pflegefachkräfte aus Ausland: Zu lange Verfahrensdauer bei der beruflichen Anerkennung?

Der Bonner Generalanzeiger berichtet aktuell über Probleme mit der Verfahrensdauer der Beantragung der beruflichen Anerkennung von aus dem Ausland kommenden Pflegefachkräften.

Während das Bundesgesundheitsministerium auf Anfrage konstatiert, dass durch das Anerkennungsgesetz wesentliche Fortschritte erreicht sind: »Wenn es Probleme gebe, dann lägen sie im Vollzug, und der betrifft nun mal die Länder. Das Ziel der Anerkennungsregelungen, einen angemessenen Ausgleich zwischen den Interessen der antragstellenden Personen an einer Anerkennung ihrer beruflichen Qualifikationen zum Zweck der Integration in den deutschen Arbeitsmarkt und dem Patientenschutz zu schaffen, ist erreicht worden«, weist das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium MAGS auf noch bestehende Schwierigkeiten hin.

Laut Bonner Generalanzeiger »gibt das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium zu, ›dass die Anerkennungsverfahren von Pflegeausbildungen aus dem Ausland nicht rund laufen‹. Das Haus habe eine ›Reihe von Schreiben‹ erreicht, ›in denen auf eine unverhältnismäßig lange Bearbeitungsdauer hingewiesen wird‹.« Weiterlesen