Anerkennung: Ministerium für Arbeit Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen

Anerkennungsberatung in NRW

Ärztinnen und Ärzte, Gesundheits- und Krankenpfleger/innen und weitere Angehörige reglementierter Gesundheitsberufe wie beispielsweise Ergotherapeut/innen und Physiotherapeut/innen, die ihre im Ausland erworbenen Qualifikationen anerkennen lassen möchten, finden hier schnell Kontakt zu einer Beratungsstelle für berufliche Entwicklung und Informationen zum Anerkennungsgesetz NRW. Seminare zur Vorbereitung auf die Prüfungen im Kontext der Anerkennung im Bereich der reglementierten Gesundheitsberufe bietet das Programm IQuaMed des mibeg-Instituts Medizin. Eine Anerkennungsberatung wird regelmäßig dienstags während des Seminars »Wege zur Anerkennung« im mibeg-Institut Medizin angeboten.

Integrationsprozess ausländischer Pflegekräfte in NRW: Optimierte Anerkennungsverfahren und Qualitätsstandards

Get together Pflege NRW 2018 im mibeg-Institut Medizin, Fotos: Kai Funck

Get together Pflege NRW 2018 im mibeg-Institut Medizin, Fotos: Kai Funck

Das mibeg-Institut Medizin hat am 5. Juni 2018 zum Get together Pflege NRW eingeladen, um im Rahmen des bundesweiten Diversity Tages der Charta der Vielfalt ein Zeichen zu setzen. Eingeladen waren Pflegeexpert/innen aus Nordrhein-Westfalen, um gemeinsam zur Situation der Anerkennung ausländischer Pflegefachkräfte zu beraten. Über 60 Institutionen beteiligten sich am Get together. Pflegedirektor/innen, Pflegeschulleiter/innen, Pflegepädagog/innen, Anerkennungsberater/innen, Qualifizierungsberater/innen, Arbeitsberater/innen aus Agenturen für Arbeit, Jobcentern und Integration Points, Vertreter der Bezirksregierung Düsseldorf und des Landesprüfungsamts, von MUT IQ und Personalvermittler/innen folgten der Einladung gern. Krankenhäuser und Pflegeschulen aus allen Regionen des Landes waren vertreten, von Dinslaken bis Bielefeld, von Siegen bis Bonn, von Recklinghausen bis Köln. Dabei war die Veranstaltung kein reines Expertentreffen, denn unter den vielen Gästen waren auch aus dem Ausland kommende Anerkennungssuchende im Bereich der Pflege, u.a. aus Japan, Iran, Südkorea, Eritrea und Lettland.

Die Veranstaltung war so konzipiert, dass neben Statements von Anerkennungs- und Pflegeexpert/innen alle Teilnehmer/innen des Get together miteinander ins Gespräch kommen konnten, da Vernetzung und Zusammenarbeit wichtig sind für eine optimale und rasche Integration ausländischer Pflegekräfte.

Ganz aktuell hatte die Veranstaltung ein für den Anerkennungsprozess zentrales Thema erhalten: ein vereinfachtes und stringenteres Verfahren der Berufsanerkennung, vorgestellt von Lukas Schmülling,  zuständiger Dezernent des Landesprüfungsamts für Medizin, Psychotherapie und Pharmazie, Bezirksregierung Düsseldorf. Weiterlesen

Förderprogramm IQ: Über 2000 Gesundheitsfachkräfte aus 75 Ländern der Welt sind durch das mibeg-Institut Medizin seit 2015 beraten worden

Ärztinnen, Zahnärzte, Apothekerinnen, Krankenpfleger, Radiologie-Assistentinnen und Ergotherapeuten, Hebammen und Physiotherapeuten: Über 2000 Gesundheitsfachkräfte aus 75 Ländern der Welt sind durch das mibeg-Institut Medizin seit 2015 beraten worden. Zahlreiche Gesundheitsfachkräfte sind an der Arbeit in Nordrhein-Westfalen interessiert und streben ihre berufliche Anerkennung an. Weiterlesen

Praxisseminar Pflege: Bestnoten für die Pflegeschule des Universitätsklinikums Düsseldorf

Mit den Praxisseminaren Pflege bereiten sich zahlreiche aus dem Ausland kommende Gesundheits- und Krankenpfleger/innen auf die Kenntnisprüfung vor. Erfahrene Pflegepädagog/innen, Pflegewissenschaftler/innen, Lehrer/innen für Pflegeberufe und Praxisanleiter/innen trainieren in sechs Monaten die Teilnehmer/innen theoretisch wie praktisch und bereiten sie auf ihre Berufsausübung in Deutschland vor.

Jeder einzelne Seminartag wird evaluiert, und heute zitieren wir aus dem Auswertungsbogen des Praxisseminars Pflege, das in Kooperation mit dem Ausbildungszentrum Fachbereich Pflege am Universitätsklinikum Düsseldorf durchgeführt wird. Unsere Teilnehmer hielten in den Auswertungsbögen extra fest, was ihnen besonders gut gefiel: Weiterlesen

Praxisseminar Pflege zur Vorbereitung auf die Kenntnisprüfung in der Katholischen Schule für Pflegeberufe Essen: »Wir werden das zusammen schaffen!«

Mit der Katholischen Schule für Pflegeberufe in Essen ist ein exzellenter Kooperationspartner gefunden worden, mit dem sich aus dem Ausland kommende Gesundheits- und Krankenpfleger/innen auf ihre Berufstätigkeit in Deutschland vorbereiten.

Die Katholische Schule Schule für Pflegeberufe Essen realisiert gemeinsam mit dem mibeg-Institut Medizin und dem Projekt IQuaMed ein Seminar, das in Theorie und Praxis gezielt auf die Kenntnisprüfung vorbereitet. In sechs Monaten sind die teilnehmenden Gesundheits- und Krankenpfleger/innen fachlich und sprachlich gut vorbereitet, um in Kliniken in Nordrhein-Westfalen zu arbeiten.

Die Pädagogen des mibeg-Instituts Medizin, die das Projekt supervidieren, bekommen immer wieder sehr positive Rückmeldungen von den Teilnehmenden. »Wir werden das zusammen schaffen!«, fasste ein Teilnehmer das Auswertungsgespräch mit den Seminarleitern zusammen. Der Zusammenhalt in der Lerngruppe trägt dabei genauso zum Erfolg bei wie das Fachwissen der lehrenden Pflegefachkräfte. Im Feedbackgespräch teilten uns die teilnehmenden Pflegefachkräfte mit:

  • »Hilfreich waren die vielen Informationen über den Berufsalltag im Krankenhaus.«
  • »Ich habe viele fachsprachliche Begriffe kennengelernt.«
  • »Die Sprache ist eine Herausforderung, aber wir erhalten hier viel Unterstützung.«
  • »Ich habe viel zu Expertenstandards, zur Hygiene und zum Qualitätsmanagement gelernt. Die Lehrbücher sind für mich sehr wichtig.«
  • »Hier ist alles super.«
  • »Wir haben hier tolle Kollegen und super Dozenten.«

Das Praxisseminar Pflege, das durch die Katholische Pflegeschule Essen durchgeführt wird, ist »ein wichtiges Zukunftsprojekt, das die Teilnehmerinnen und Teilnehmer für den deutschen Arbeitsmarkt qualifiziert und eine sehr hohe Arbeitsplatzgarantie bietet. Die Gesundheits- und Pflegebranche ist in Essen der größte Arbeitgeber mit gut 45.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. In den nächsten 10 Jahren werden schätzungsweise rund 10.000 Fachkräfte in den Ruhestand gehen. Auch vor diesem Hintergrund sind Projekte wie dieses ein absolutes Muss«, sagt der Gesundheitsdezernent der Stadt Essen Peter Renzel, der die zukünftigen Pflegefachkräfte als Botschafter und Vorbilder in Essen willkommen hieß. An der Eröffnung des Seminars nahmen auch Reinhard Dummler, Schulleiter der Katholischen Schule für Pflegeberufe, und Martin Blasig, Geschäftsführer der Contilia Gruppe und Mitglied des Aufsichtsrates der Katholischen Schule für Pflegeberufe, teil.