Anerkennung: Blog Anerkennung Gesundheitsberufe

Vorurteile in der medizinischen Behandlung

Pädiatrie, Geriatrie und Gendermedizin haben den Blick der differenzierten Diagnostik auf die Patienten geschärft, aber, so stellt in einem aktuellen Aufsatz Dr. med. Solmaz Golsabahi-Broclawski fest: »Die Medizin löst sich nur langsam vom Bild des weißen, männlichen Kranken mittleren Alters.« Ethnische Unterschiede finden noch zu wenig Beachtung, eigene Vorurteile von Behandelnden und möglicherweise vorhandene rassistische Bilder sind bei denen, die im medizinischen Prozess mit Patienten arbeiten, noch zu wenig im Bewusstsein.

Es gilt, Informationslücken zu schließen, Vorurteile zu erkennen und jeglicher Form von Rassismus entgegenzuwirken. Die Akademie für Öffentliches Gesundheitswesen in Düsseldorf engagiert sich hierfür besonders, ebenso wie die Gesellschaft für Transkulturelle Psychotherapie. Der Aufsatz »Eigene Perspektiven hinterfragen« der Psychiaterin Solmaz Golsabahi-Broclawski wurde im Deutschen Ärzteblatt Jg. 119, Heft 17 vom 29. April 2022 veröffentlicht. Dr. Golsabahi-Broclawski ist Absolventin der Weiterbildung Health Management für den leitenden ärztlichen Dienst und Dozentin am mibeg-Institut Medizin.

Dr. Anja Mitrenga-Theusinger leitet die Zentrale Notaufnahme und wird Medizinische Geschäftsführerin des Klinikums Leverkusen

Dr. med. Anja Mitrenga-Theusinger, Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des Programms IQuaMed und der Weiterbildung Krankenhausleitung für Ärztliche Direktor/innen des mibeg-Instituts. Foto: Udo Geisler

Dr. med. Anja Mitrenga-Theusinger, Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des Programms IQuaMed und der Weiterbildung Krankenhausleitung für Ärztliche Direktor/innen des mibeg-Instituts. Foto: Udo Geisler

Dr. med. Anja Mitrenga-Theusinger wurde für die Ärztliche Leitung der Zentralen Notaufnahme und als Medizinische Geschäftsführung des Klinikums Leverkusen berufen. Die Zentrale Notaufnahme behandelt über 40.000 Patient/innen jährlich und bietet mit über zehn Behandlungsräumen, zwei Schockräumen, zusätzlichen Infektions-, Eingriffs- und Triageräumen zugleich die Möglichkeit, erste sonographische Abklärungen zu treffen. Das interdisziplinäre Zentrum mit den Schwerpunkten Innere Medizin, Chirurgie und Anästhesie wird von der erfahrenen Anästhesiologin und Intensivmedizinerin geleitet, die umfassende medizinische Expertise mitbringt und zuvor in leitender Position als Oberärztin der Klinik für Anästhesie und operative Intensivmedizin erfolgreich tätig war.

Sie übernimmt nun die Neuausrichtung und das Management dieser großen Versorgungseinheit, 19 Ärztinnen und Ärzte und 42 Pflegefachkräfte und MFAs gehören zu ihrem Team. Die richtungsweisende Doppelfunktion als leitende Ärztin und Medizinische Geschäftsführerin unterlegt Dr. Mitrenga-Theusinger dabei mit einer exzellenten medizinischen Ausbildung und mit einem Master in Gesundheitsökonomie, den sie an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln erworben hat.

Sie hat die Weiterbildung Health Management unseres Instituts erfolgreich absolviert und gehört dem Wissenschaftlichen Beirat der Weiterbildung Krankenhausleitung für Ärztliche Direktor/innen an. Zugleich ist sie Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des Programms IQuaMed unseres Instituts. Über ihr medizinisches Engagement hinaus leistet Dr. Mitrenga-Theusinger einen unermüdlichen Einsatz für die beruflichen Belange ihrer ärztlichen Kollegen und Kolleginnen. Sie gehört dem Vorstand der Ärztekammer Nordrhein an und verhandelt für diese in führender Position die Strukturreformen im Krankenhausbereich, die das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium zurzeit erarbeitet. Zudem gehört sie dem Landesvorstand des Marburger Bundes NRW / RLP an. Wir gratulieren ihr sehr herzlich zur neuen Position und dem Klinikum Leverkusen zu dieser ausgezeichneten Berufung.

«Я давно став зауерландцем» – в інтерв’ю Геннадій Шютке – завідувач з лікарні Марія-Гільф у Брілоні.

Що насправді буде з нашими випускниками, які готуються до свого професійного визнання через інститут, через багато років?

20 років тому Геннадій Шютке успішно завершив підвищення кваліфікації та практику у нас. Лікар-терапевт і гастроентеролог, зараз завідувач відділенням  внутрішньої медицини в лікарні Марія-Гільф у Брилоні.

Він працює саме там, де потрібні добре підготовлені медичні спеціалісти. Брілон є частиною Хохзауерланд: з одного боку,це місцевість, де багато людей люблять відпочивати та знову проводити відпустку після пандемії, з іншого боку – регіон, де є велика потреба в кваліфікованому медичному та молодшому медичному персоналі.

Геннадій Шюттке зв’язався з інститутом mibeg, оскільки хотів подякувати за те, що він почав свою кар’єру в інституті медицини mibeg у 2002 році. Хочемо запитати у завідувача, як він потрапив у Брілон, які його обов’язки і які розробки він бачить для своєї лікарні.

Das vollständige Interview können Sie gern per Mail beim mibeg-Institut anfordern.

Bundesinnenministerin Nancy Faeser wendet sich entschieden gegen Antisemitismus

Über Twitter hat das Bundesinnenministerium gepostet: »Nancy #Faeser zum Lagebild #Antisemitismus: ›Tief verwurzelter Menschenfeindlichkeit konsequent zu begegnen, ist nicht allein Aufgabe der Sicherheitsbehörden, sondern für uns als Gesellschaft. Wir wollen politische Bildung und #Extremismusprävention massiv stärken.‹ @BfV_Bund«

Bundesinnenministerin Nancy Faeser wendet sich entschieden gegen Antisemitismus

Lernen über Migration

Deutschland ist Zuwanderungsland. Hier leben 21,9 Millionen Menschen mit sogenanntem Migrationshintergrund. Das Diskutieren und Recherchieren über Migration, Integration und  Rassismus sind fester Bestandteil medialer und privater Debatten. Der Mediendienst Integration und das Erich-Brost-Institut haben eine interaktive Online-Lernplattform gestartet, die hilft, sich mit den Themen auseinanderzusetzen.