Anerkennung: Gesundheits- und Krankenpfleger/innen

Neue Pflegeausbildung in Deutschland

Die Rahmenlehrpläne und Rahmenausbildungspläne sind neu gefasst worden, da ab 2020 eine neue Ära in der Ausbildung Gesundheits- und Krankenpflege beginnt. Seit Anfang August stehen nun den Pflegeschulen und Trägern der praktischen Ausbildung Curricula zur Verfügung, mit denen die neue generalistische Ausbildung zur Pflegefachfrau oder zum Pflegefachmann gestaltet wird.

Über diesen Link sind die Informationen online abrufbar.

Großes Interesse am Praxisseminar Pflege der Kliniken Köln und des mibeg-Instituts Medizin

Großes Interesse am Praxisseminar Pflege in Köln

Großes Interesse am Praxisseminar Pflege in Köln

Gezielt auf die Berufsanerkennung als Gesundheits- und Krankenpfleger/in bereitet das Praxisseminar Pflege vor, das die Kliniken Köln zusammen mit dem mibeg-Institut Medizin ab dem 1. August 2019 anbieten. Ein Informationsseminar informierte die aus dem Ausland kommenden Gesundheits- und Krankenpfleger/innen über die Inhalte des Seminars und die Karriereperspektiven bei den Kliniken Köln.

22 Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden ausgewählt und freuen sich auf die Qualifizierung, die in Theorie und Praxis auf die Kenntnisprüfung vorbereitet, die am Ende des Seminars absolviert werden kann. Geleitet wird das Projekt durch Pflegepädagogen und Pflegefachkräfte der Kliniken der Stadt Köln. Anerkannten Gesundheits- und Krankenpfleger/innen bieten sich hervorragende Arbeitsperspektiven in zahlreichen Handlungsfeldern der gesundheitlichen Versorgung von Patienten.

Interessenten für die weiteren Qualifizierungen wenden sich bitte an das mibeg-Institut Medizin.

Kliniken der Stadt Köln und mibeg-Institut Medizin: Anerkennungsqualifizierungen für ausländische Pflegefachkräfte starten

Kliniken der Stadt Köln und mibeg-Institut Medizin: Anerkennungsqualifizierungen für Gesundheitsfachberufe im Programm IQuaMedIn Deutschland fehlen Pflegefachkräfte, in anderen Ländern werden diese über Bedarf ausgebildet. Vor einem Einsatz in Deutschland muss jedoch die im Ausland absolvierte Ausbildung oder das Studium anerkannt werden. Da es oft einer sprachlichen und fachlichen Qualifizierung bedarf, ist die Nachfrage nach einer solchen Qualifizierungsmöglichkeit hoch. In Köln starten daher die Kliniken der Stadt Köln und das mibeg-Institut Medizin ein spezielles Qualifizierungsprogramm und haben einen Kooperationsvertrag abgeschlossen. Erfahrene Pflegedienstleiter und Pflegepädagogen unterrichten ab dem 1. August 2019 die ausländischen Kollegen und bereiten sie auf die Abschlussprüfungen vor. Diese werden unter dem Vorsitz des Landesprüfungsamts für Medizin, Psychotherapie und Pharmazie abgenommen.

»Wir schaffen mit diesem Programm einen klaren und qualitativ guten Weg, gezielt ausländische Pflegefachkräfte auf die berufliche Anerkennung und eine langfristige Mitarbeit in unseren Kliniken vorzubereiten«, sagt Michaela Binnen, Pflegedirektorin der Kliniken der Stadt Köln, die sich für die Gewinnung gut qualifizierter Fachkräfte besonders engagiert. Pflegekräfte aus dem Ausland sind für die Kliniken Köln einer von mehreren Bausteinen zur Mitarbeitergewinnung.

»Ein kontinuierliches Qualifizierungsangebot«, so Barbara Rosenthal, Leiterin des mibeg-Instituts Medizin, »sichert die Gewinnung ausländischer Gesundheitsfachkräfte, da sie zielgerichtet zu einer Berufsanerkennung geführt werden. Nur gut ausgebildete Krankenpflegekräfte können auf Augenhöhe in den Pflegeteams arbeiten. Dies ist auch der Schlüssel zu einem langfristigen Integrationserfolg.« Barbara Rosenthal bezieht sich auf die Erfahrung des Instituts, das allein unter dem Programmtitel IQuaMed in den letzten vier Jahren über 2.000 Gesundheitsfachkräfte beraten und 800 aus dem Ausland kommende Fachkräfte bei der beruflichen Integration in Nordrhein-Westfalen begleitet hat. Arbeitsagenturen und Jobcenter unterstützen die arbeitssuchenden Gesundheits- und Krankenpfleger bei der Anerkennung und fördern über Bildungsgutscheine die Anerkennungsqualifizierung.

Interessenten können sich ab sofort an das mibeg-Institut Medizin, Tel. 0221-33604 610, medizin@mibeg.de wenden.

Meilenstein auf dem Weg zur Bundespflegekammer: Die Pflegekammerkonferenz

Die Anerkennung und Qualifizierung aus dem Ausland kommender Pflegefachkräfte, Stellungnahmen zur Entwicklung des Arbeitsmarkts für Pflegefachkräfte, Beratung des Gesetzgebers zu Fragen des Pflegeberufs: Dies sind nur einige der wichtigen Themenbereiche, zu denen die bundesweite Stimme der Pflegefachkräfte fehlt. Andreas Westerfellhaus, Bevollmächtigter der Bundesregierung für Pflege, fordert zusammen mit vielen Kolleginnen und Kollegen seit Jahren die Einrichtung von Pflegekammern und den Zusammenschluss auf Bundesebene als Bundespflegekammer.

Aktuell haben sich die Landespflegekammern Rheinland-Pfalz, Niedersachsen und Schleswig-Holstein sowie der Deutsche Pflegerat als Dachverband zur Pflegekammerkonferenz zusammengeschlossen. Die Pflegekammerkonferenz wird die geplante Gründung der Bundespflegekammer vorbereiten. Gegenüber dem Deutschen Ärzteblatt sagte Patricia Drube, Präsidentin der Pflegekammer Niedersachsen: »Mit der Pflegekammerkonferenz beginnt ein neues Kapitel der beruflichen Selbstverwaltung der Pflegefachberufe auf Bundesebene.«

Dass bei allen die Pflege berührenden Themen die Pflege selbst gehört wird und dieser Stellungnahme entscheidende Bedeutung zukommt, ist eine der wichtigsten Forderungen der Selbstverwaltung der Pflege. Denn noch immer ist bei wichtigen Beratungen die Pflege selbst nicht vertreten. So hat beispielsweise Nordrhein-Westfalen im Januar 2019 eine Ausbildungsallianz Pflege ins Leben gerufen, die sich um die Belange der Pflegeausbildung kümmern will. Unter den zehn vertretenen Organisationen finden sich zahlreiche Arbeitgebervertretungen, auch der Verband Deutscher Privatschulen NRW und Wohlfahrtsverbände, aber nur eine Stimme aus dem Bereich der Pflege. Weiterlesen

Fachwörter in der Pflege: Cornelsen bereitet Pflegefachkräfte mit »Pflegias« auf die Generalistik vor

Der Cornelsen Verlag sandte uns heute ein Lexikon mit den wichtigsten Fachwörtern der Pflege zu. Das überarbeitete Lexikon der Pflegebegriffe »Pflegias Fachwörter« enthält eine klar und lesefreundlich gegliederte Übersicht der wichtigsten 2.000 Begriffe und Abkürzungen sowie zahlreiche Illustrationen. Das Buch erscheint in der Reihe »Pflegias«, die Pflegefachkräfte auf ihrem Weg durch die generalistische Ausbildung begleitet. Es ist auch als E-Book erhältlich. Die Pflegefachkräfte, die sich bei uns am Institut auf die Kenntnisprüfung vorbereiten, finden es ab sofort in der Seminarbibliothek des mibeg-Institut Medizin.