Archiv des Autors: Barbara Rosenthal

Neue BBE-Beratungsstelle in Moers bietet Unterstützung bei der Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse

Eine gute Möglichkeit, Fragen rund um die Anerkennung von im Ausland erworbenen Abschlüssen zu klären, gibt es jetzt in Moers am Niederrhein. Langjährig erfahrene Berater zur beruflichen Entwicklung bieten diesen Service an und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung in dieser Region. Die BBE-Beratungsstelle gehört zur FachWerk.KreisWesel gGmbH. Weitere Informationen finden Sie hier.

Nordrhein-Westfalen hat zahlreiche Beratungsstellen zur beruflichen Entwicklung eingerichtet und bietet über viele Stellen Anerkennungsberatung an. Wenn Sie eine Beratungsstelle in Ihrer Nähe suchen, finden Sie über www.weiterbildungsberatung.nrw weitere Informationen.

Anerkennungszuschuss: Neue Richtlinie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat die Richtlinie über die Förderung von Anerkennungsinteressierten mit im Ausland erworbenen Berufsqualifikationen aktualisiert, neu gefasst und im Bundesanzeiger bekanntgegeben. Nach dieser Förderrichtlinie können Fachkräfte einen Anerkennungszuschuss erhalten, insbesondere diejenigen, die ein niedriges Einkommen haben, nicht erwerbstätig sind oder unterhalb ihrer abgeschlossenen Qualifikation arbeiten.

Um Fördermittel zu erhalten, müssen Anerkennungssuchende sich seit mindestens drei Monaten in Deutschland aufhalten bzw. ihren Hauptwohnsitz in Deutschland haben. Ebenso ist eine Negativbescheinigung beizubringen, die besagt, dass nicht andere Leistungen der aktiven Arbeitsförderung diesbezüglich in Anspruch genommen werden. Anerkennungsinteressierte, die einen solchen Förderzuschuss erhalten wollen, müssen über eine sogenannte zuleitende Stelle ihren Antrag auf Förderung stellen.

Wenn Sie einen Förderantrag stellen wollen, wenden Sie sich am besten an die nächste Anerkennungsberatungsstelle. Anerkennungsberatungsstellen finden Sie über anerkennung-in-deutschland.de oder speziell für Nordrhein-Westfalen über diesen Link. Selbstverständlich werden Sie auch durch das mibeg-Institut beraten.

Der Anerkennungszuschuss wird maximal in Höhe von 600 € pro Person gewährt und muss mindestens 100 € betragen. Die Kosten müssen nachgewiesen werden durch entsprechende Belege, sie können im genannten Rahmen zu 100 Prozent erstattet werden.

Welche Kosten sind förderfähig?

  • Kosten für Übersetzungen und Beglaubigungen
  • Gebühren und Auslagen im Rahmen des Berufsanerkennungsverfahrens (z.B. Kosten für Gutachten)

Der genaue Text der Bekanntmachung ist beim BMBF unter diesem Link zu finden.

Minister Laumann zum Gutachten zur Krankenhauslandschaft in NRW: »Wer die Reform am meisten fürchten muss? Das sind die privaten Klinikträger.«

Von großer Bedeutung für die Krankenhäuser ist das durch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales MAGS in Auftrag gegebene Gutachten zur Krankenhauslandschaft in Nordrhein-Westfalen, das durch die PD-Berater der öffentlichen Hand GmbH, die Lohfert & Lohfert AG sowie die TU Berlin / Management im Gesundheitswesen, Prof. Reinhard Busse und Kollegen, erstellt wurde.

Am Donnerstag letzter Woche wurde das Gutachten durch Minister Karl-Josef Laumann und Abteilungsleiter Helmut Watzlawik der Öffentlichkeit vorgestellt. Wie zu erwarten, nimmt das Gutachten Stellung zur weiteren Entwicklung in Ballungsgebieten wie in ländlichen Bereichen. Es fokussiert die künftige Krankenhausplanung des Landes NRW auf Leistung und Qualität sowie auf den Bedarf. Damit würde Nordrhein-Westfalen, wenn es denn an die praktische Umsetzung gehen sollte, mit diesem radikalen Zuschnitt Neuland betreten und innovativ das Gesundheitswesen gestalten.

Dass Neuland betreten werden soll und der Wille zur Umsetzung besteht, zeigte Minister Laumann direkt in seiner Gesprächsbereitschaft mit der Medizin. Einer seiner ersten Wege führte zur Hauptversammlung des Marburger Bundes Landesverband NRW / RLP.

Dr. med. Hans-Albdert Gehle im mibeg-Institut

Dr. med. Hans-Albert Gehle im mibeg-Institut

In einer mehrstündigen Diskussion, an der neben Minister Laumann auch Jochen Brink, Präsident der KGNW, teilnahm, wurde eine offene und lebhafte, aber auch kritische und konstruktive Debatte über die künftige Krankenhausplanung in NRW geführt, wie der Marburger Bund berichtet. Der Vorsitzende des MB-Landesverbandes, Dr. med. Hans-Albert Gehle, verdeutlichte, dass viele Kliniken in Nordrhein-Westfalen in einer äußerst kritischen Situation seien. Umso mehr bewertete er es positiv, dass Minister Laumann ausdrücklich den ärztlichen Sachverstand für die weiteren Planungsverfahren einfordere. Dr. Gehle: »Das haben wir so klar noch nie gehört.«

Der Gesundheitsminister machte deutlich, dass er aus dem »ruinösen Wettbewerb«, der in vielen Regionen stattfinde, herauskommen und das »angeschlagene« DRG-System zugunsten einer klaren Grundfinanzierung ablösen wolle, um viele Fehlanreize des DRG-Systems zu beseitigen.

Mit dem Gutachten kommt ein Prozess in Gang, der an klaren Daten entlang weiter fortgeschrieben werden soll. Einen Kahlschlag im ländlichen Raum, so der Minister, würde es mit ihm nicht geben, sondern eine Orientierung daran, dass die mehrheitlich christlichen Kliniken in NRW erhalten bleiben sollten. Trägervielfalt ist für den Minister sehr wichtig, dazu gehören auch klare Vorgaben für Universitätsklinika. Der Marburger Bund zitiert Karl-Josef Laumann: »Wer die Reform am meisten fürchten muss? Das sind die privaten Klinikträger.«

Dr. med. Hans-Albert Gehle bilanzierte: »Die Transparenz, die wir jetzt erleben, hat es in den vergangenen zwei Jahrzehnten nicht gegeben.«

Auf der Marburger Bund-Hauptversammlung des Landesverbands Nordrhein-Westfalen / Rheinland Pfalz wurde auch der neue Vorstand gewählt. Wir gratulieren den gewählten Ärztinnen und Ärzten sehr herzlich.

Insbesondere dürfen wir dem neugewählten Vorsitzenden des Landesverbands, Dr. med. Hans-Albert Gehle, und Dr. med. Anja Mitrenga-Theusinger zur erneuten Wahl in den Vorstand herzlich gratulieren. Beide Ärzte engagieren sich für zahlreiche zentrale Themen der Ärzteschaft, sowohl im Marburger Bund als auch bei den Ärztekammern, und streiten für gute Arbeitsbedingungen für Ärztinnen und Ärzte, von der Arbeitszeit bis hin zur Vergütung, damit eine hochwertige medizinische Versorgung von Patientinnen und Patienten möglich wird.

Zudem engagieren sich Dr. med. Anja Mitrenga-Theusinger und Dr. med. Hans-Albert Gehle für die gelingende und nachhaltige Integration von aus dem Ausland kommenden Gesundheitsfachkräften.

Beide Ärzte gehören dem Wissenschaftlichen Beirat des Programms IQuaMed an, das ausgehend von Nordrhein-Westfalen Wege zur Anerkennung von Gesundheitsfachkräften in Deutschland aufzeigt und Qualifizierungen bereitstellt, um eine rasche und effektive Integration in das hiesige Gesundheitssystem zu ermöglichen.

Das Gutachten zur Krankenhauslandschaft in NRW in der Komplettfassung ist hier abrufbar, die Kurzfassung hier.

 

Der Weg zur Approbation: Vorbereitung auf die Kenntnisprüfung

Vorbereitung auf die ärztliche Kenntnisprüfung

Vorbereitung auf die ärztliche Kenntnisprüfung

»Smile!« ist nicht nur das Motto, das eine teilnehmende Ärztin auf ihrem T-Shirt trägt, »Smile!« war auch zum Kursauftakt im mibeg-Institut Medizin vorherrschend. Ein großes Dozententeam, bestehend aus leitenden Ärztinnen und Ärzten, bereitet die Kursteilnehmer auf die Kenntnisprüfung und auf die Ausübung der ärztlichen Berufstätigkeit in Deutschland vor. Wir sind zuversichtlich, dass unsere Teilnehmer an die Erfolge unserer Absolventen anknüpfen und schnell die Approbation erlangen.

Zahnärzte und Zahnärztinnen bereiten sich auf die Erlangung der Approbation vor

Intensivkurs Fachsprache Zahnmedizin

Intensivkurs Fachsprache Zahnmedizin

Zum 12. Mal in dichter Folge starten wir einen Intensivkurs Fachsprache Zahnmedizin in guter Zusammenarbeit mit Arbeitsagenturen und Jobcentern, die die Teilnehmer über Bildungsgutscheine unterstützen können. Zahnärztliche Dozentinnen und Dozenten unterrichten und gestalten das Training, um einen guten Start in die Berufstätigkeit als Zahnarzt zu ermöglichen. Das erste Ziel aller Teilnehmer: das Bestehen der Fachsprachprüfung vor der jeweils zuständigen Zahnärztekammer in Deutschland.

Das Bild zeigt einige unserer Teilnehmer, die es geschafft haben, sich in das Seminar einzuschreiben. Dr. Luisa Heinrichs, Seminarleiterin des mibeg-Instituts, zeigte sich begeistert vom Engagement, das die Teilnehmer/innen bereits am ersten Kurstag zeigten.

Wir wünschen allen ein angenehmes und lernintensives Seminar.