Anerkennung: Akademische Heilberufe

2500 Anerkennungsberatungen im Programm IQuaMed

Zahnärztin Ivana Paskul ist unsere 2500. Teilnehmerin im Anerkennungsseminar

Zahnärztin Ivana Paskul ist unsere 2500. Teilnehmerin im Anerkennungsseminar

Sie ist blitzgescheit und sehr charmant: Unsere 2500. Interessentin, die am mibeg-Institut Medizin über das Projekt IQuaMed eine Anerkennungsberatung erfahren hat, ist eine Zahnärztin.

Bereits im Mai haben wir sie kennengelernt, da sie am Informationsseminar »Wege zur Anerkennung« teilgenommen hat. Ivana Paskul hat in Belgrad Zahnmedizin studiert und wurde an der dortigen Universität in der Zahnheilkunde promoviert. Ihr Ziel waren zunächst die USA, hier hat sie die anspruchsvollen Aufnahmeprüfungen für ein weiteres Studien- und Ausbildungsprogramm mit Bravour bestanden. Allerdings sind die dortigen Weiterbildungen sehr kostenintensiv. So kam sie auf die Idee, nach Deutschland zu gehen und sich dort wissenschaftlich weiterzubilden. In Deutschland hat sie auch ihren Ehemann kennengelernt, einen Humanmediziner. Mittlerweile lebt sie im Allgäu und möchte gern langfristig in Deutschland als Zahnärztin arbeiten.

Für ihre berufliche Anerkennung hat sie gezielt einen Termin im mibeg-Institut Medizin gemacht. Nach der Beratung hat sie sich für eine Vorbereitung am mibeg-Institut auf die zahnärztliche Fachsprachprüfung vor der zuständigen Zahnärztekammer entschieden. Zurzeit ist sie Teilnehmerin an unserem Intensivkurs Fachsprache Zahnmedizin, und sie teilte ihrer Seminarleiterin Dr. Luisa Heinrichs gleich mit, wie begeistert sie von Köln ist: »So eine schöne Stadt, es gibt so viel zu sehen und zu entdecken. Die vielen grünen Parks begeistern mich sehr!« Vor Kursstart ist sie an einem Tag 12 Kilometer quer durch Köln, am nächsten Tag 14 Kilometer gewandert, um ihren Seminarort zu entdecken.

Das mibeg-Institut führt seit vielen Jahren Beratungen und Qualifizierungen für Angehörige reglementierter Gesundheitsberufe durch. Einen besonderen Schwerpunkt bilden hierbei die Vorbereitungskurse des Programms IQuaMed auf die Fachsprach- und Kenntnisprüfungen für Zahnärzt/innen. Das Programm IQuaMed wurde in der Startphase durch das Bundesarbeitsministerium und den Europäischen Sozialfonds unterstützt, in Kooperation mit dem Bundesbildungsministerium und der Bundesagentur für Arbeit.

Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit Ivana Paskul und wünschen ihr herzlich einen guten Start als Zahnärztin in Bayern.

Programm IQuaMed: Anerkennungsqualifizierungen für Gesundheitsberufe 2020 starten

Ärztinnen und Ärzte, Zahnärztinnen und Zahnärzte, Apothekerinnen und Apotheker und Gesundheits- und Krankenpfleger/innen, die aus dem Ausland nach Deutschland kommen, um hier zu leben und zu arbeiten, müssen sich wie alle weiteren Angehörige reglementierter Gesundheitsberufe ihren Beruf anerkennen lassen. Zuvor müssen die fachsprachlichen Kenntnisse, teilweise aber auch die fachlichen Kenntnisse auf die Gleichwertigkeit hin geprüft und sogenannte Anerkennungsprüfungen absolviert werden. Das mibeg-Institut Medizin bereitet mit vielen Partnern aus dem Gesundheitswesen auf diese Anerkennung vor.

Ab dem 7. Januar starten wieder unsere Informationsseminare »Wege zur Anerkennung«. Hier beraten wir Interessentinnen und Interessenten, wie sie ihre berufliche Anerkennung erreichen können, welche Schritte erforderlich sind und welche Unterstützungsmöglichkeiten es gibt. Auf diesen Informationsseminaren erfahren Sie zugleich, welche Qualifizierung für Sie richtig ist, um schnellstmöglich Ihre berufliche Anerkennung zu bekommen.

Wir beraten Sie gern und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Ihnen. Zugleich sagen wir allen Absolventinnen und Absolventen herzlichen Dank, die sich im letzten Jahr bei uns mit netten Mails oder persönlich gemeldet haben und gratulieren ganz herzlich allen, die bereits erfolgreich in ihrem Beruf arbeiten können.

Werden in NRW die Kammern mit der Abnahme der Kenntnisprüfung beauftragt?

Aktuell beraten die Experten des Gesundheitsausschusses im NRW-Landtag, ergänzt durch externe Stellungnahmen, den Entwurf des Zweiten Gesetzes zur Änderung des Heilberufsgesetzes. Diese Woche befasst sich abschließend der Gesundheitsauschuss des Landes damit und wird ihn anschließend zur weiteren Beratung an den Landtag überweisen. Neben zahlreichen wichtigen Veränderungen soll auch der Passus eingefügt werden, dass den Heilberufskammern (Medizin, Zahnmedizin, Pharmazie und zukünftig Pflege) für ihren jeweiligen Berufsstand die Durchführung von Kenntnis- und Fachsprachprüfungen im Zusammenhang mit der Anerkennung ausländischer Bildungsnachweise als Aufgabe übertragen werden kann. § 9 Abs. 4 HeilBerG wird insofern ergänzt.

Diese Ergänzung wurde verschiedentlich eingefordert. Die Kammern sind bisher beauftragt, den erfolgreichen Abschluss der Weiterbildung in den Berufsbereichen (Ärztliche oder zahnärztliche Weiterbildung »Facharztanerkennung«, »Fachzahnarztanerkennung«) festzustellen und Fachsprachprüfungen abzunehmen. Nun könnte noch die Abnahme von Kenntnisprüfungen hinzukommen, wir berichteten hierzu bereits. Nordrhein-Westfalen leistet damit einen weiteren Beitrag zur Qualitätssicherung in den Antragsverfahren, Kenntnisprüfungen könnten, ähnlich wie Fachsprachprüfungen, in höherem Takt für Anerkennungssuchende angeboten werden. Das Ministerium könnte nach Verabschiedung des Gesetzes eine entsprechende Rechtsverordnung erlassen.

Update: Inzwischen ist das Gesetz beschlossen.

Als approbierte Apothekerin in Köln

Absolventin des mibeg-Instituts Medizin: Apothekerin erlangt erfolgreich Approbation

Absolventin des mibeg-Instituts Medizin: Apothekerin erlangt erfolgreich Approbation

Und wieder freuen wir uns über einen Überraschungsbesuch: Gestern Abend schaute Salima El Moussaoui kurz im Institut vorbei, um persönlich mitzuteilen, dass sie nach erfolgreich bestandener Fachsprachprüfung die Approbation als Apothekerin erhalten hat. Nach dem Studium der Pharmazie in Spanien und Berufstätigkeit in einer Apotheke hat sich die Apothekerin entschlossen, nach Deutschland zu kommen, da ihr hier langfristige und spannende Berufsperspektiven geboten werden.

Das Pharmaziestudium, das sie in Spanien absolviert hat, konnte inhaltlich direkt als gleichwertig anerkannt werden. Aber vor der Berufsausübung hier musste noch vor der Landesapothekerkammer eine Fachsprachprüfung abgelegt werden. Die Apothekerin sprach bereits sehr gut Deutsch und verfügte über ein Telc-Deutsch-B2-Zertifikat mit guter Note.

Im Intensivkurs Fachsprache Pharmazie hat sie sich dann zielgerichtet auf die Ausübung des Apothekerberufs in Deutschland und auf die pharmazeutische Fachsprachprüfung vorbereitet.

Jetzt arbeitet sie als Apothekerin in einer Kölner Apotheke im Rechtsrheinischen in ihrem Traumberuf. »Mit der Approbation sind nicht nur viele Rechte und Pflichten verbunden, sondern als approbierte Apothekerin trage ich auch in meinem Zuständigkeitsbereich eine große Verantwortung. Da war es wichtig, mich fachlich und fachsprachlich gut vorzubereiten. Ich bin dem mibeg-Institut sehr dankbar für all das, was ich hier gelernt habe. Ich komme gern auch zukünftig als Unterstützerin in ein Seminar, um anderen Kolleginnen und Kollegen Mut zu machen. Und ich will daran mitwirken, sie inhaltlich gut auf die Ausübung des Apothekerberufs in Deutschland vorzubereiten,« teilte sie ihrer Seminarleiterin Dr. Shahi mit.

Dies schließt nahtlos an die Mail von Nicolay V. an, der uns gestern schrieb: »Ich persönlich habe meine Prüfung am vergangenen Donnerstag abgelegt, und soweit ich weiß, haben vier weitere Kursteilnehmer diese Prüfung bisher erfolgreich bestanden. Ich betrachte diese Statistik als eine gute Bestätigung für die Qualität des Kurses, den Sie organisieren und leiten.«

Wir gratulieren allen Absolventen sehr herzlich und wünschen auch für die weitere Zukunft alles Gute!

Gesundheitsfachkräfte aus 81 Ländern nehmen am Programm IQuaMed teil

IQuaMed: Teilnehmerinnen aus Teilnehmer aus 70 LändernDie Gesundheitsfachkräfte, die an Qualifizierungen des Programms IQuaMed teilnehmen, kommen aus der ganzen Welt nach Deutschland – aktuell sind es über 80 Länder!

Afghanistan, Ägypten, Albanien, Algerien, Argentinien, Armenien, Aserbaidschan, Äthiopien, Bangladesch, Belarus, Bolivien, Bosnien und Herzegowina, Brasilien, Bulgarien, Burundi, Chile, China, Deutschland, Dominikanische Republik, Ecuador, El Salvador, Eritrea, Estland, Frankreich, Georgien, Griechenland, Guinea, Honduras, Indien, Indonesien, Israel, Irak, Iran, Italien, Japan, Jemen, Jordanien, Kamerun, Kasachstan, Kenia, Kirgisistan, Kolumbien, Kosovo, Kroatien, Kuba, Lettland, Libanon, Libyen, Marokko, Mauritius, Mazedonien, Mexiko, Mongolei, Montenegro, Niederlande, Nigeria, Pakistan, Palästinensische Gebiete, Panama, Peru, Philippinen, Polen, Portugal, Rumänien, Russische Föderation, Saudi-Arabien, Serbien, Spanien, staatenlos, Sudan, Syrien, Taiwan, Thailand, Tunesien, Türkei, Uganda, Ukraine, Ungarn, USA, Usbekistan, Venezuela.